Vertrauen

 

Heute erzähle ich eine Geschichte von Vertrauen und Selbstvertrauen

Auf meiner Reise durch ein magisches Land führte mich mein Weg zum Platz des Vertrauens. Hier ging es um Vertrauen in sich selbst und auch in andere.

An diesem Platz wurde ich von einem Zauberlehrling begrüßt. Er sagt, er sei noch in Ausbildung und müsse noch viel lernen, vor allem Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten, die er ja schon besitzt. Ich sah ihn freundlich an und wollte ihm so gerne Mut machen, da er so ein netter Kerl ist. Daher sage ich ihm, dass er doch in einem magischen Land sei, wo alles möglich ist, er bestimmt auch schon viel gelernt habe und dass er ruhig in seine Fähigkeiten vertrauen kann – „ja schon“ erwiderte er „aber ich habe halt auch meine Zweifel“ Das kenne ich gut und ich möchte ihm helfen, weil ich spüre, wie wichtig es ist, dass er mehr an sich glaubt. Ich spreche also ein paar aufmunternde Worte und bitte ihn, er möge doch mal etwas zaubern. Er schwingt den Zauberstab und sagt, er zaubere jetzt einen großen Stein herbei.

Nachdem er noch eine komplizierte Zauberformel spricht, erscheint tatsächlich ein Stein – jedoch ist es ein kleiner Stein, der leicht in meine Hand passt. Enttäuscht schaut er auf den kleinen Stein und sagt „siehst Du?“ „Ja ich sehe,“ erwidere ich „dass Du aus dem Nichts diesen Stein gezaubert hast. Das ist doch was! Du kannst es also. Gut, er ist klein, aber er kam aus dem Nichts. Du hast ihn einfach so erschaffen. Ich finde das toll!“ Nun lächelt mich der Zauberlehrling dankbar an und sagt „stimmt, Du hast recht, noch vor ein paar Tagen konnte ich sowas nicht, da hat das gar nicht funktioniert.“  „Na, siehst Du, Du machst also Fortschritte und du lernst ja auch immer noch weiter. Beim nächsten Mal ist der Stein sicher schon größer und bald kannst Du den ganz großen Stein zaubern und noch viele andere Dinge mehr.“

„Ja, genau! Und eines kann ich noch. Ich verwandle jetzt den Stein in einen wunderschönen Edelstein mit magischen Kräften, die er an die Person abgibt, die ihn bei sich trägt. Ich gebe ihm die Kräfte des Selbstvertrauens und des Mutes, damit er Dir jetzt hilft, genauso, wie Du gerade mir geholfen hast, denn so ein Stein wäre sicher hilfreich für Dich“

Und schon legt er los. Wieder ein komplizierter Zauberspruch, ein paar Schwünge mit dem Zauberstab und plötzlich verwandelt sich der Stein in einen schönen Edelstein. Diesen legt er in meine Hand und sagt: „Trage diesen Stein bei Dir und Du wirst spüren, wie das Vertrauen in Dich selbst von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde immer größer wird und Du lernst, Dir selbst und anderen zu vertrauen. Denn wer sich selbst vertraut, kann auch anderen vertrauen.“ Ich bedanke mich für dieses großzügige Geschenk und setze meine Reise fort – erlebe noch viele wundersame Dinge und komme immer mehr in meine Kraft. Es ist so natürlich, zu sich zu stehen, an sich selbst zu glauben und natürlich sein Bestes zu geben.  Und ich gebe mein Bestes und ich entwickle mich ja auch täglich noch weiter und weiter. Immer wieder erinnere ich mich an die Worte, die ich mit dem Zauberlehrling gewechselt haben…. Ja. genau, die kleinen Dinge sind schon etwas Wunderbares, wenn es gestern noch nicht möglich war und heute schon geht. Und dann wird aus dem kleinen auch schon bald etwas Größeres.

 

 

Bild: Fotolia, Urheber: Floydine

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