Die Natur – heilsam und immer verfügbar

Wenn wir so durch unseren Alltag gehen, sehen wir uns alle – mal mehr, mal weniger – mit den unterschiedlichsten Stressoren konfrontiert. Ich bin mir sicher, dass jedem dazu sofort was einfällt. Überall sind wir den verschiedensten Reizen ausgesetzt, die Verarbeitung und Reaktion fordern.

Stellen wir uns doch mal vor, diese vielen verschiedenen Reize und Eindrücke fließen in einen Stein. Wie schwer wäre der? Ist er groß wie ein Fels, sind wir uns vermutlich der Tatsache, dass eigentlich gerade alles viel zu viel ist, bewusst.

Wie? – Nein, so groß und schwer ist er doch gar nicht? Okay, dann nehmen wir mal so einen Viertelpfünder. Den kann man doch noch leicht in einer Hand halten, oder? 125 g ist doch kein Gewicht!

Wie sieht das nach einer halben Stunde aus? Ist er immer noch leicht in einer Hand? Und nach ein paar Stunden – Muskelkrämpfe, Schmerzen?  Der Stein ist immer gleich groß und doch sind die 125 g irgendwann nicht mehr zu (er)tragen. Wir brauchen Pausen – Zeiten, in denen wir den Stein ablegen können, Kraft tanken, um ihn schließlich auch wieder (aus)halten zu können. Diese Pausen sollten wir einlegen, lange bevor der Arm schmerzt und krampft.

Die beste Art, Kraft zu tanken ist und bleibt eine Pause in der Natur. Nichts kann uns so schnell und sicher erden, wie ein Spaziergang im Wald. Und es muss nicht immer eine große Wanderung sein. Manchmal hilft es uns schon, wenn wir einen kleinen Umweg machen, um durch einen Park zu gehen – eine Studie der Universität Essex hat gezeigt, dass 5 Minuten Natur schon reichen, um Stress abzubauen. Viele Studien weisen darauf hin, dass der Kontakt zur Natur wichtig ist, für seelische und körperliche Gesundheit. In Japan gibt es sogar den psychologisch-medizinischen Forschungs- und Therapiezweig „Waldmedizin“. Die Wissenschaft bestätigt unser Gefühl: Im Wald kommt man schnell zur Ruhe, es entsteht ein Gefühl der Entspannung, der Ausgeglichenheit und des Friedens.

Ein Spaziergang im Wald ist die beste Prävention für seelische und körperliche Gesundheit!

Raus mit Euch 😉!

Und natürlich erinnere ich in diesem Zusammenhang auch gerne nochmal an meinen wunderbaren Freund und Kollegen Frederik Schonath – denn, wenn man ganz besonders nett sein möchte zu sich selbst, dann gönnt man sich eine Rauszeit.

 

Fotos: Doris Eckert

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s