„Willst Du die Liebe Deines Lebens sehen….

….. schau in den Spiegel“ sagte Byron Katie. Und wer etwas über sie weiß, ihre Biographie und Ihre Arbeit, der weiß, dass sie weiß, wovon sie redet.

Wir alle sehnen uns danach von anderen Menschen geliebt zu werden und tun viel – investieren Zeit und Energie für die Liebe, Anerkennung und Zuwendung von anderen. Manche Menschen geben sich selbst, ihre Wünsche und Bedürfnisse sogar komplett auf, um die Gunst von anderen zu bekommen. Natürlich nehmen wir auch an, dass es anderen gut tut, wenn sie von uns geliebt werden.

Häufig haben wir schon als Kind erlebt, dass wir Liebe erfahren, wenn wir uns wohl verhalten und dass uns die Liebe entzogen wird, wenn wir den Erwartungen nicht entsprechen. Daher denken wir auch oft, dass wir erst liebenswert sind, wenn alle Schwächen und Fehler ausgemerzt und wir perfekt sind.

Der Begriff Selbstliebe hat ja oft so einen negativen Beigeschmack – wird häufig gleichgesetzt mit Egoismus, Überheblichkeit oder gar Narzissmus. Auch das kann ein Grund sein, sich lieber nicht selbst zu lieben.

Wir wissen oft gar nicht, was uns alles entgeht, wenn wir uns selbst die Liebe und Achtung verwehren und können uns gar nicht vorstellen, wie sehr sich unser Leben durch Selbstliebe zum Positiven verändern kann.

Wenn wir uns selbst lieben, sind wir nicht von der Liebe, Anerkennung und Zuwendung von anderen abhängig – wir können auf andere offen zugehen, weil wir keine Angst mehr haben, abgelehnt zu werden. Wir sind nicht mehr so bedürftig, können Komplimente annehmen und auch großzügig verteilen.

So macht uns Selbstliebe auch für andere attraktiv – unsere Ausstrahlung ist offen und positiv, wir sind ausgeglichen und ruhen in uns selbst. Eben weil wir nicht mehr alles bereit sind zu tun, für ein bisschen Anerkennung werden wir als starke Persönlichkeit wahrgenommen und werden respektiert. Das können wir genießen, aber wir sind nicht mehr abhängig davon und das wiederum führt zu weniger Enttäuschung, weil unsere Erwartungen auch nicht mehr so hoch sind. Also weniger Wut und Ärger, weniger Verletzung und Kränkung.

Wir spüren und erleben also, was wir in uns tragen. Wenn wir uns liebenswert fühlen, dann wird uns das auch von unserem Umfeld gespiegelt.

Wir tun also gut daran, uns selbst genauso zu behandeln, wie wir von unseren Mitmenschen behandelt werden wollen.

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s